Veranstaltungsangebote Übergabe der Positio Regens Johann Evangelist Wagner an Papst Benedikt XVI. |
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Dillingen, den 20. August 2007 |
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Der Weg des Seligsprechungsprozesses in der Kongregation für Heilig- und Seligsprechungen des Vatikans |
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Am Mittwoch in der Karwoche 2007 überreichten Prälat Hans Frieß, die Vizepostulatoren Sr. Gertraud Feihl OSF und Dr. Karl
Pörnbacher, die Positio (Akten des Seligsprechungsverfahrens, insgesamt 1.615 Seiten) an Bischof Dr. Walter Mixa im hohen
Dom zu Augsburg. |
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Der Seligsprechungsprozess "Regens Johann Evangelist Wagner" hat auf der Zielgeraden eine entscheidende Hürde genommen |
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Die Historische Kommission hat am Dienstag Nachmittag, 16. Januar 2007, in der Kongregation für Heilig- und Seligsprechungen
des Vatikans getagt. Die causa Regens Wagner hat von allen fünf Historikern ein positives Votum erhalten. Damit ist eine entscheidende
Hürde überwunden. |
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Abschluss des bischöflichen Erhebungsverfahrens zur Seligsprechung von Johann Evangelist Wagner, das Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz am 19. März 2001 eröffnet hatte. |
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"Auf den Leuchter gehört das Licht, nicht in einen Winkel", so schreibt Johann Ev. Wagner in einer Betrachtung zu Lukas XI.
33-36. an einem 3. Mai in seiner Studienzeit. Mit diesen zutreffenden Worten begrüßte Direktor Msgr. Hans Frieß den Hochwürdigsten
Herrn Diözesanbischof Dr. Viktor Josef Dammertz, alle am Seligsprechungsprozess Beteiligten, sowie die Gäste, die sich am
3. Mai 2004 in der Begegnungsstätte St. Stanislaus in Dillingen zum offiziellen Abschluss des diözesanen Verfahrens zur Seligsprechung
von Johann Ev. Wagner (1807-1886) versammelt hatten. |
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Die Akten bestehen aus wichtigen Dokumenten, den Protokollen der Zeugenvernehmungen und einer Biographie über Leben und Wirken
von Johann Ev. Wagner. Das letzte Blatt der gesamten Dokumentation trägt die Seitenzahl 5073. |
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Das Original der Prozessakten wird im Archiv des Bischofs von Augsburg verwahrt während zwei Kopien davon in einem großen
Koffer verpackt und mit dem bischöflichen Siegel versehen von Dr. Ambrosi zur Kongregation für Selig- und Heiligsprechung
nach Rom gebracht werden. |
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Zwei Notare, Dieter Bensch und Dr. Wolfgang Jorden überwachten die Prozessarbeit von Anfang an und. beurkundeten die dreifache
Ausführung der Dokumentation mit rund 15 200 Seiten |
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Der Direktor des Regens Wagner Werkes Msgr. Hans Frieß freute sich über die große Zahl der Gäste und bedankte sich beim Hochwürdigsten
Herrn Bischof und allen am Prozess Beteiligten. Er wies auf die von der Vizepostulatorin Sr. Gertraud Feihl zusammengetragenen
umfangreichen Vita hin, in der deutlich wird, welch hohes Maß an verantwortungsvollen Aufgaben Johann Ev. Wagner in seinem
Leben bewältigte und wie er als Mann der Tat zu einem Licht geworden ist, das bis heute seine Leuchtkraft nicht verloren hat. |
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Der Chor der Schwestern umrahmte die erhebende Feier mit Instrumentalmusik und Gesang. |
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Ebenso herzlich dankte sie den beiden Notaren, den Mitgliedern der Historischen Kommission und der Theologischen Kommission,
ihren Mitschwestern und vielen Ungenannten für ihre wertvolle Mitarbeit. Sie hob hervor, dass nur durch das überaus wohlwollende,
harmonisch engagierte Miteinander aller, das Verfahren in der verhältnismäßig kurzen Zeit "molto bene" zum Abschluss gebracht
werden konnte. |
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Zwei Theologen, Prälat Professor Dr. Dr. Anton Ziegenaus und Domkapitular em. Prälat Professor Dr. Georg Schmuttermayr überprüften
vor Beginn der eigentlichen Prozessarbeit die veröffentlichten Schriften von Regens Wagner, um festzustellen, ob er in seiner
Ansicht und Lehre mit dem Standpunkt der katholischen Kirche konform ist. |
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Die Theologische Kommission bildeten Prälat Professor Dr. Hermann Lais und Professor Dr. Joachim Piegsa. Der Historischen
Kommission gehörten Oberarchivrätin Doris Bauchrowitz, Professor Dr. Pankraz Fried, Prälat Professor Dr. Peter Rummel und
Studiendirektor Karl Baumann an. |
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Das gesamte Verfahren bestand aus zwei unabhängigen Prozessen: dem sogenannten "Wunderprozess" und dem "Seligsprechungsprozess".
Im ersten Prozess, dem "Erhebungsverfahren zur Anerkennung eines Wunders auf Fürsprache von Regens Johann Ev. Wagner", der
am 29. November 2001 durch Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz eröffnet und ein Jahr später, am 13. Nov.2002 geschlossen werden
konnte, wurden in elf Sitzungen die Vernehmungen von zwölf Zeugen und die Berichte zweier medizinischer Gutachter protokolliert.
Die Unterlagen dafür liegen bereits an der Kongregation für Selig- und Heiligsprechung in Rom zur Überprüfung. |
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Im zweiten Prozess waren 18 Sitzungen des Gerichtshofes nötig, um die 12 Zeugen zu vernehmen und andere wichtige Dokumente
zu erstellen. |
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Die großartige, lautere Persönlichkeit Wagners beeindruckte alle, die sich in den drei Jahren intensiv mit ihr beschäftigten.
Sie waren fasziniert von dem, was ein Mensch bewegen und bewirken kann, wenn er sich nicht selber sucht, sondern sein Leben
Gott und den Menschen zur Verfügung stellt. |
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Wir hoffen nun, dass unsere Bemühungen in nicht allzu ferner Zeit zum Erfolg führen. |
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Kontaktbesuch in Rom vom 22. - 25. Mai 2005 |
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Zum Abschluss der Reise hatte der frühere Generalvikar der Diözese Augsburg und jetzige Botschaftsrat Prälat Dr. Eugen Kleindienst
in die Deutsche Botschaft eingeladen. Es war sehr interessant, mit ihm die Katholische Kirche in Deutschland aus römischem
Blickwinkel zu betrachten. |
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Rechtsgültigkeit festgestellt |
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Lauterhofen













